Oscar Wilde, Das Bildnis des Dorian Gray. Leipzig 1938 (Verlag von Otto Janke). Der Quell, Eine Sammlung guter Romane aus alter und neuer Zeit. Band 51.
Die in hier gegebenen Beispiele erheben freilich keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Das Blühen/die Blüten/Blätter und Rosen
S. 7 ("des blühenden Rotdorns", "honigfarbene[]
Blüten"), 9 ("als sei er aus […] Rosenblättern geschaffen"),
10 ("Anblick schöner Blumen"), 12 ("Das Sonnenlicht glitt
über die blanken Blätter", "im Grase zitterten weiße
Gänseblümchen"), 14 ("ein rosiges Gänseblümchen", "die
kleine goldene Blütenscheibe", "Der Wind schüttelte einige
Blüten"), 15, 17 ("Gänseblümchen"), 23 ("als sei sie
eine Blume"), 24 ("Blättern des Efeus"), 32 ("Ihrer
rosenroten Jugend und ihrer rosenweißen Unberührtheit"), 35
("kühlen Fliederblüten"), 37 ("Lilien und Rosen"), 38
("Die Blumen auf den Feldern verwelken, aber sie blühen von
neuem"), 39 ("Blumensterne", "Blütenkelch"), 56
("damit die ärmste Blume blühen konnte"), 71 ("Orchideen
kann ich mir zwar nicht leisten"), 77 ("blumengleichen
Gesicht", "Lippen wie die Blumenblätter der Rosen"), 82
("einer verwelkten, müden Frau"), 83 ("rotflammende
Blüten"), 88 ("rote Rosen"), 90 ("verblichenen
Rose"), 91 ("Eine Rose stieg aus ihrem Blut hervor […] öffnete
die Blumenblätter ihrer Lippen"), 96 ("die Blumen, die er
schickt"), 97 ("Blumengleichen Lippen"), 98 ("Rose in
der Hand"), 102 ("der blaue Himmel tanzt voll lauter
Blüten"), 103 ("Die Tulpenbeete an der andern Wegseite flammten
wie wogende Feuerringe. Ein lichter Dunst hing wie eine zitternde Wolke von
Blütenstaub in der bebenden Luft"), 113 ("Ihr Haar flutete um ihr
Gesicht, wie dunkle Blätter um eine bleiche Rose", "rosenfarbigen
Glücks", "bebte wie eine Narzisse"), 116
("purpurblühenden Schwertlilien"), 120 ("der
Riesenkronleuchter flammte wie eine gigantische Dahlie mit Blumenblättern
von gelbem Feuer"), 122 ("Schatten einer Rose", "wie
eine Blume auf dem Wasser schwebt"), 124 (Die Liebesknosp' mag warmer
Sommerhauch, Bis wir uns wiedersehn, zur Blum' entfalten -"), 126
("süßer als Honig für die Blumenblätter ihrer Lippen"), 127
("Blumengarten"), 129 ("zertretene Blume"), 131
("nickenden Lilien", "Die Luft war schwer von dem Duft der
Blumen, und ihre Schönheit schien ihm Linderung in seinen Schmerz zu
bringen"), 131 ("voll gestreifter Tulpen, voll gelber und roter
Rosen"), 132 ("dünne, blaue Blumenblätter"), 133
("seine blühenden Lippen"), 134 ("zarte Blüte und
Lieblichkeit"), 136 ("seine roten und weißen Rosen würden
sterben", "Die Vögel, die in dem taugetränkten Garten sangen,
schienen den Blumen von ihr zu erzählen"), 138 ("mit
schwefelgelben Rosen gefüllt"), 145 ("Und doch blühen die Rosen
noch ebenso lieblich wie vorher"), 149 ("Ich muß Mohn in meinen
Garten säen", "Leben hat immer Mohnblumen in seinen Händen",
"nichts als Veilchen"), 150 ("Ich hatte meinen Roman in
einem Beet von Asphodelen begraben"), 157 ("Keine Blüte seiner
Schönheit würde je verwelken"), 164 ("Er stellt manchmal die
Blumen hin"), 168 ("Bekränzt mit schweren Lotosblumen"), 176
("mit blühendem Gesicht"), 182 ("zwischen einem Kissen eine
verwelkte Blume"), 184 ("Metaphern […] wie Orchideen"), 188
("Arrangements exotischer Blumen"), 191 ("die verwelkte
Blume"), 193 ("blumenbestickten Meßgewand", "Die
qualmenden Weihrauchkessel, die die ernsten Knaben in ihren roten,
spitzenbedeckten Röcken wie große, goldene Blumen durch die Luft
schwangen"), 194 ("Geruch der Veilchen", "Er studierte
Blumen mit betäubendem Blütenstaub"), 195 ("Aloe"), 200
("Jonquillen blühten und verwelkten immer wieder",
"blumengleiche Jugend"), 202 ("Lilienblüten"), 203
("mit sechsblättrigen stilisierten Blüten",
"Akanthusblättern, aus denen langgestielte, weiße Blüten
hervorsproßten", "mit Tulpen […] und Lilienblüten"), 208
("In der rechten Hand trug sie eine Blume, mit der linken faßte sie an
eine emaillierte Kette von weißen und roten Rosen"), 211 ("dessen
ermordeter Körper von einer Dirne, die ihn geliebt hatte, mit Rosen bedeckt
wurde"), 226 ("Er hatte die Blume von seinem Rock genommen",
"indem er die Blume in seiner Hand zerdrückte"), 236
("Zuerst waren es Blumen"), 249 ("Orchideen"), 252
("einem großen Sträußchen Parmaveilchen"), 275 ("Blüte der
Knabenzeit"), 278 ("Ich dachte hauptsächlich an Blumen",
"eine Orchidee"), 280 ("Vergleich mit der Orchidee"),
283 ("einige Orchideen holen"), 284 ("seinen Blumen
anpassen"), 286 ("die welken Blätter"), 287 ("auf den
Blumenbeeten"), 292 ("was für Blumen"), 301 ("Immerzu
fielen die Apfelblüten auf ihr Haar", "sie so blumengleich",
"zwischen Minze und Ringelblumen"), 302 ("zwischen
lieblichen Wasserrosen"), 314 ("seiner rosenweißen
Knabenzeit").
die Schönheit
S. 7 ("flammengleichen Schönheit"), 8 ("ungewöhnlicher
Schönheit"), 9 f. ("Schönheit, wirkliche Schönheit"), 11
("Dorian Grays Schönheit"), 15 ("in der Schönheit"), 20
("Schönheit"), 21 ("vollkommenen Schönheit"), 22
("schöne Dinge", "Sinn der Schönheit"), 23
("Schönheit"), 25 ("Verständnis für Schönheit"), 26
("schöne Natur"), 30 ("schöne Stimme"), 37 ("Und
Schönheit ist eine Art von Genie", "Schönheit sei nur
Oberfläche"), 41 ("Das Gefühl seiner eigenen Schönheit"), 43
("seine Schönheit"), 44 ("dessen Schönheit nicht
stirbt"), 57 ("eine Schönheit"), 97 ("Seine Schönheit
ist ganz hervorragend"), 102 ("Gott der Schönheit"), 117
("Schöne Sünden sind wie alle schönen Dinge…"), 121 ("Sinn
für Schönheit"), 125 ("die Schönheit Sibyl Vanes"), 131
("Die Luft war schwer von dem Duft der Blumen, und ihre Schönheit
schien ihm Linderung in seinen Schmerz zu bringen"), 134 ("eigene
Schönheit"), 148 ("Elemente der Schönheit" in der Tragödie),
153 ("außerordentlichen Schönheit", "Ihre Schönheit"),
155 ("staunend über seine Schönheit"), 157 ("Keine Blüte
seiner Schönheit würde je verwelken"), 161 ("vergeudete
Schönheit"), 162 ("Ich liebe schöne Dinge"), 169
("außerordentlich schön"), 174 ("seine Schönheit
vernichten"), 175 ("Bewunderung der Schönheit"), 186
("hervorragenden Schönheit", "die wundervolle
Schönheit"), 187 ("seine eigene Schönheit"), 188
("Anbetung des Schönen"). 188 ("Die absolute Modernität der
Schönheit"), 189 ("ein verfeinerter Sinn für Schönheit"),
207 ("unaufrichtigen Charakter des romantischen Schauspiels mit dem
Geist und der Schönheit vereinigen"), 208 ("ein dunkles Gefühl
jener vernichteten Schönheit"), 209 ("seine Schönheit und seine
Leidenschaft für die Schönheit anderer"), 212 ("dessen Schönheit
nur noch von seiner Lasterhaftigkeit übertroffen wurde"), 213
("ihm das Böse nur als eine Form erschien, durch die er sein
Schönheitsideal verwirklichen konnte"), 225 ("seine wunderbare
Schönheit"), 226 ("meine Schönheit"), 227 ("das
Wunderbare der Schönheit"), 239 ("Schönheit der Dichtung"),
279 ("Ich kämpfe nie gegen die Schönheit"), 315 ("ekelte es
ihn vor seiner Schönheit").
das Fliegen/Überfliegen
S. 7 ("vorbeifliegender Vögel", "Summen der Bienen"),
39 ("Eine wütende Biene flog heran"), 122 "wie eine Blume
auf dem Wasser schwebt"), 136 ("Die Vögel, die in dem
taugetränkten Garten sangen, schienen den Blumen von ihr zu
erzählen"), 138 ("Eine Biene flog herein"), 145 ("Die
Vögel in meinem Garten"), 178 ("eine Schar von Falkenjägern […],
die auf Panzerhandschuhen Vögel mit Hauben trugen"), 191
("schweben Schatten", "Vögel in den Zweigen"), 193
("Die qualmenden Weihrauchkessel, die die ernsten Knaben in ihren
roten, spitzenbedeckten Röcken wie große, goldene Blumen durch die Luft
schwangen"), 195 ("der schrille Schrei der Vögel"), 202
("wundervoll gefiederten Vögel"), 238 ("Schwalben, die aus
und ein fliegen"), 266 ("weit weg schrie in der Dunkelheit eine
wandernde Seemöwe"), 284 ("Sie benutzen sie [die Flügel] zu
allem, nur nicht zum Fliegen"), 288 ("die meisten Vögel haben
sich […] verzogen"), 290 ("Ein großer Fasan […] flog durch die
Zweige über sie weg"), 292 ("Mir ist, als sehe ich ihn [den Tod]
seine riesigen Schwingen durch die bleierne Luft schlagen"), 298
("Es durchschnitt die dunkle Luft wie ein Pfeil").
die Schau vom "hohe[n] Fenster"
S.7 ("vor das hohe Fenster"), 90 ("Der Sonnenuntergang hatte
die oberen Fenster […] mit rotem Gold übergossen"), 137 ("vor den
hohen drei Fenstern"), 138 ("dicht am offenen Fenster"), 165
("trat an das Fenster"), 228 ("der junge Mann am Fenster
schluchzte"), 230 ("ging hinüber zur Fenstertür, öffnete sie und
trat auf den Balkon hinaus"), 231 ("Er schauderte und ging
zurück, indem er das Fenster hinter sich schloß"), 246 ("und ging
nach dem Fenster hinüber"), 320 ("erstiegen sie das Dach und
ließen sich von da auf den Balkon herab").
die Tiefe
S. 6 ("Wer die Tiefe erforscht, tut es auf eigene Gefahr"), 166
("Er fühlte, daß er vor dem Abgrund einer großen Gefahr stand"),
209 f. ("noch wundervoll in ihrer Tiefe und dem Feuer ihres
Glanzes"), 240 ("während er von gigantischen Stürmen gegen den
zackigen Rand einer schwarzen Kluft oder eines Abgrunds getrieben
wurde"), 287 ("Aus dem schwarzen Abgrund der Zeit").
die moralischen Maximen
S. 6 ("Kein Künstler hat moralisches Mitgefühl"), 12 ("Sie
sagen nie etwas Moralisches und tuen nie etwas Unmoralisches"), 15
("Gewissen und Feigheit sind wirklich ein und dasselbe […]. Gewissen
ist nur der Handelsname der Firma"), 30 ("unmoralisch vom
wissenschaftlichen Standpunkt aus"), 67 ("Ihre Philosophie des
Vergnügens"), 72 ("Frauen repräsentieren den Triumph der Materie
über den Geist, geradeso wie Männer den Triumph des Geistes über die Moral
repräsentieren"), 110 ("Wir sind nicht auf der Welt, um unsere
moralischen Vorurteile zu zeigen"), 116 ("mit seinen eigenen
moralischen Ansichten prahlen", "Die moderne Moral verlangt, daß
man sich auf den Standpunkt seiner Zeit stellt"), 141 ("Es gab
Opiate für das Gewissen, Mittel, die das moralische Gefühl einschläfern
konnten"), 143 ("künstlerishe Grundlage für die Ethik"), 147
("Gute Vorsätze sind nützliche Versuche, wissenschaftliche Gesetze zu
umgehen"), 189 ("Er dachte daran, den Plan einer neuen
Lebensführung auszuarbeiten, die ihre durchdachte Philosophie und ihre
geordneten Prinzipien hätte, und in der Vergeistigung des Sinnlichen dessen
höchste Verwirklichung zu finden"), 207 ("daß die Form wichtiger
ist als die Moral"), 219 ("Die Spießbürger tun sich bei fetten
Diners mit ihren moralischen Vorurteilen wichtig"), 259
("Mäßigkeit ist eine fatale Sache"), 293 ("Die Grundlage für
jeden Skandal ist eine unmoralische Gewißheit"), 301 ("Vom
moralischen Standpunkt aus kann ich wirklich nicht viel auf Ihren Verzicht
geben"), 312 ("Bücher, die die Welt unmoralisch nennt, zeigen nur
der Welt ihre Schande, das ist alles").
die Farbe Rot
S. 7 ("des blühenden Rotdorns"), 15 ("roten Gesicht"),
27 ("ein blasses Rot"), 28 ("roten Lippen"), 32
("Ihrer rosenroten Jugend"), 33 ("Farben, die von Feuer
glühten"), 35 ("Rot von seinen Lippen"), 38 ("purpurnen
Sterne"), 40 ("über seine eigene Kühnheit errötete",
"roten Buchstaben"), 41 ("einen Augenblick rötete sich seine
Wangen"), 42 ("Das Rot seiner Lippen"), 43 ("Sein
Gesicht war gerötet"), 58 ("ein freudiges Erröten"), 61
("einen roten Kopf bekommen"), 63 ("Erröten steht sehr
gut"), 64 ("Wenn eine alte Frau wie ich errötet"), 65
("der siedende Traubensaft […] purpurner Blasen […] in rotem
Schaum"), 72 ("errötend"), 79 ("Wangen waren
gerötet"), 82 ("rotem Schlafrock"), 83 ("rotflammende
Blüten"), 88 ("rote Rosen"), 90 ("Der Sonnenuntergang
hatte die oberen Fenster […] mit rotem Gold übergossen"), 98
("roten Blusen"), 112 ("einen Kapuzenmantel, der dunkelrot
gefüttert war"), 116 ("purpurblühenden Schwertlilien"), 122
("flüchtiges Erröten"), 123 ("Mädchenröte"), 131
("roter Rosen"), 132 ("blaßroten Füßen"), 135
("scharlachrote Fleck, der die Menschen wahnsinnig macht"), 136
("seine roten und weißen Rosen würden sterben"), 141 ("die
scharlachroten Fäden des Lebens"), 150 ("Trauen Sie nie einer
Frau, die dunkelrote Kleider trägt, […] die für rosa Bänder
schwärmt"), 159 ("Der Jüngling errötete"), 174
("purpurrote Satindecke"), 175 ("Gewebe von Gold und
Purpur", "rosarote Lippen"), 176 ("rotem
Schnurrbart"), 179 ("purpurnen Decke", "roten,
blühenden Lippen"), 182 ("mit rotem Bleistift
angezeichnet"), 183 ("sie rot anzustreichen"), 191
("Schlaf aus seiner purpurnen Höhle"), 193 ("Die qualmenden
Weihrauchkessel, die die ernsten Knaben in ihren roten, spitzenbedeckten
Röcken wie große, goldene Blumen durch die Luft schwangen"), 195
("mit rotgoldner Decke"), 197 ("der bei Lampenlicht rot
wurde", "rosenrote und weingelbe Topase, glutrote Karfunkeln, […]
flammenrote Kaneelsteine", "Er liebte das Rotgold des
Sonnensteines", das Bannen des Drachens "durch das Entgegenhalten
[…] eines roten Kleides"), 198 ("wie die Eingeborenen von Zipangu
ihren Toten rosenfarbene Perlen in den Mund legten"), 199
("rotgoldene Rüstung"), 202 ("Chorrock aus karmoisinroter
Seide"), 203 ("Damast von roter und goldner Seide",
"hellrotem Seidendamast", "dunkelrotem Samt"), 204
("purpurgoldne Decke"), 208 ("in goldgesticktem rotem
Wams", "rötlichen Schlitzärmeln", "weißen und roten
Rosen"), 209 ("weinroten Lippen", "aus dem Becher, den
sie in der Hand hielt, quoll purpurner Schaum"), 211 ("roten
Schlachtbänke des Zirkus"), 211 ("Filippo […], der sein Weib
erschlug und dessen Lippen mit rotem Gift bemalte, damit der Liebhaber von
der Toten, die er anbetete, den Tod saugen solle"), 212 ("von
weißer und roter Seide", "der eine Leidenschaft für rotes Blut
hatte, wie andere für roten Wein"), 225 ("noch etwas Rot auf den
sinnlichen Lippen"), 226 ("in hohen Buchstaben von glänzendem Rot
hingeschrieben"), 229 ("Und wären deine Sünden rot wie
Blut"), 230 ("die rote, gezackte Wunde"), 231 ("Das
rote Licht einer vorüberfahrenden Droschke"), 232 ("irgendein
roter Stern der Erde zu nahe gekommen"), 236 ("dichten, roten
Haaren"), 238 ("rosenrote Ibisse"), 244 ("mit roten
Ablußröhren für das Blut"), 250 ("ein widerlicher, roter
Fleck"), 251 ("den purpurgoldenen Vorhang"), 254
("venezianischrotem Haar", "roten Backen", "auf
der roten Decke des Kamins"), 268 ("Ein roter Schein kam von
einem Überseedampfer"), 269 ("Er glaubt, er hat rote Ameisen an
sich"), 271 ("Zwei rote Flecken funkelten einen Augenblick in den
trüben Augen des Weibes"), 278 ("ihre vollen, roten
Lippen"), 281 ("errötend"), 287 ("in Scharlach gehüllt
das Bild seiner Untat"), 289 ("roten Farben im Gehölz"), 296
("in einer scharlachroten Frucht"), 299 ("eine rote, mit
Rosenwasser gefüllte Kupferschale"), 300 ("eine kleine rote
Pyramide von reifen Erdbeeren"), 306 ("Vogel mit roter Brust und
rotem Schwanz"), 317 ("der rote Schimmer, der die Hand
befleckte").
Befruchtung/Bienen
S. 7 ("Summen der Bienen […] um die staubigen, goldgelben
Sporen"), 15 ("aufsaugen"), 39 ("Eine wütende Biene
flog heran"), 126 ("süßer als Honig für die Blumenblätter ihrer
Lippen"), 138 ("Eine Biene flog herein"), 183 (ein Tisch,
"wie das Werk von seltsamen […] Bienen"), 200 ("mit seinen
dreihundert goldenen Bienen"), 211 ("den Tod saugen
sollte"), 237 ("wie eine Honigwabe durchlöcherten
Kampanile").
die Rauchwolken/Flammen
S. 9 ("Rauchwolken"), 17 ("kleinen Wolken"), 24
("Schatten der Wolken"), 74 ("flackernden Gasflammen"),
83 ("rotflammende Blüten"), 103 ("Die Tulpenbeete an der
andern Wegseite flammten wie wogende Feuerringe. Ein lichter Dunst hing wie
eine zitternde Wolke von Blütenstaub in der bebenden Luft"), 118
("feuerspeienden Drachen"), 120 ("der Riesenkronleuchter
flammte wie eine gigantische Dahlie mit Blumenblättern von gelbem
Feuer"), 132 ("Von einem Kamin ihm gegenüber stieg ein dünner
Streifen Rauch auf"), 165 ("wie Scheiben blauen Feuers"),
184 ("Duft von Weihrauch"), 193 ("Die qualmenden
Weihrauchkessel, die die ernsten Knaben in ihren roten, spitzenbedeckten
Röcken wie große, goldene Blumen durch die Luft schwangen"), 194
("Weihrauch"), 198 (Schutz vor "Feuersgefahr"), 210
("den Weihrauchschwinger verspottete"), 223 ("blickte auf
die brennenden Scheite mit ihrer weißen Asche und den züngelnden
Flammen"), 263 ("Räucherkerzchen in einer Schale aus
durchbrochenem Kupfer angezündet"), 266 ("fächergleichen
Flammenzungen"), 284 ("Daß ein gebranntes Kind das Feuer
liebt"), 299 ("flackerte mit trüber Flamme").
das Schauspiel
S. 10 f. ("Sie sitzen in ihrer Behaglichkeit und betrachten das
Schauspiel"), 13 ("Das Dargestellte ist nur ein Zufall"), 30
("zum Schauspieler einer Rolle"), 45 ("Aber ich liebe keine
Szenen, ausgenommen auf der Bühne"), 78 und öfter (Grays Liebe zu
einer Schauspielerin), 88 ("in einem Schauspiel"), 148 ("Es
scheint mir nur der wundervolle Ausgang eines wundervollen Bühnenstückes zu
sein. Es hat die ganze schreckliche Schönheit der griechischen
Tragödie", "Wir finden dann plötzlich, daß wir nicht mehr
Mitspieler, sondern die Zuschauer in einem Stück sind. Oder vielmehr, wie
sind beides. Wir beobachten uns, und das einfache Wunder des Schauspiels
bezaubert uns"), 154 ("Sterben auf der Bühne"), 155
("die Bühne der Welt"), 162 ("Zuschauer seines eigenen
Lebens zu sein, […] heißt, dem Leid des Lebens entgehen"), 207
("unaufrichtigen Charakter des romantischen Schauspiels mit dem Geist
und der Schönheit vereinigen"), 252 ("Vielleicht macht man selten
einen natürlicheren Eindruck, als wenn man eine Rolle spielen muß").
Kampf/Sieg und Niederlage
S. 11 ("Wenn sie nichts von Siegen wissen, dafür bleiben ihnen auch
die Niederlagen unbekannt"), 23 ("In dem wilden Kampf ums
Dasein"), 285 ("Ich muß mir einen Weg zum Rückzug
offenhalten").
Problem der Ehe
S. 11 f. ("daß das einzige Schöne an der Ehe ist, daß sie ein Leben
voller Täuschungen für beide Teile [ist]"), 18
("Scheidungsskandal"), 24 ("Aber die Ungetreuen erleben ihre
[der Liebe] Trägödie"), 72 ("Frauen repräsentieren den Triumph
der Materie über den Geist, geradeso wie Männer den Triumph des Geistes
über die Moral repräsentieren"), 110 ("Trotzdem gibt es gewisse
Temperamente, die durch die Ehe kompliziert werden. Sie behalten Ihren
Egoismus und fügen ihm noch mehr ‚Ich' hinzu. Sie sind gezwungen, ein
Doppelleben zu führen"), 143 ("Irgend etwas Schreckliches über
die Ehe"), 150 ("Sie schleudern einem das Glück ihres Ehelebens
ins Gesicht, als sei es die entzückendste aller Sünden"), 151
("Oh, die bewußte Tröstung. Einer andern den Liebhaber wegnehmen, wenn
man selbst seinen verloren hat"), 160 ("Sie sind gute Ehemänner
oder treue Ehegattinnen, oder sonst etwas Langweiliges"), 211
("Filippo […], der sein Weib erschlug und dessen Lippen mit rotem Gift
bemalte, damit der Liebhaber von der Toten, die er anbetete, den Tod saugen
solle"), 258 "Heute leben fast alle verheirateten Männer wie
Junggesellen"), 259 ("Was für einen Unsinn reden die Leute über
glückliche Ehen! […] Ein Mann kann mit jeder Frau glücklich sein, solange
er sie nicht liebt"), 303 ("Der Mann, mit dem meine Frau
durchbrannte", "Natürlich ist das verheiratete Leben nur eine
Gewohnheit, eine schlechte Gewohnheit").
die Pose
S. 12 ("Ihr Zynismus ist einfach eine Pose"), 305 ("Sie
posierten einen Charakter, der nicht zu Ihnen paßt").
der Sonnenuntergang/das Sonnenlicht
S. 12 ("Das Sonnenlicht glitt über die blanken Blätter"), 26
("der blinzelnd im Sonnenlicht stand"), 37 ("in dieser
prallen Sonne"), 37 ("wie Sonnenschein"), 40 ("In den
schrägen Sonnenstrahlen"), 74 ("eines Abends so um sieben"),
79 ("die tanzenden Sonnenstrahlen des Lebens"), 90 ("Der
Sonnenuntergang hatte die oberen Fenster […] mit rotem Gold
übergossen"), 131 ("eine matte Glut überlief den Himmel"),
133 ("das zitternde, brennende Sonnenlicht"), 135 ("Sein
glänzendes Haar leuchtete in dem jungen Sonnenlicht"), 139 ("in
der hellen Morgensonne hatte er den Zug von Grausamkeit"), 152
("Der Abend dunkelte in das Zimmer"), 156 ("dem hellen Licht
der Sonne […], dieser Sonne"), 159 ("von der Sonne beschienenen
Garten"), 211 ("in mystischer Ehe mit der Sonne verbunden"),
234 ("die milde Novembersonne"), 250 ("Dabei sah er das
Gesicht seines Porträts im Sonnenlicht grinsen").
die Gleichgültigkeit gegenüber den Menschen
S. 17 ("Sie haben alle Menschen gern, das heißt, Sie sind gegen alle
gleichgültig"), 146 ("Man kann immer gütig gegen Menschen sein,
aus denen man sich nichts macht"), 163 ("seine
Gleichgültigkeit"), 192 ("seltsamen Gleichgültigkeit"), 245
("Ich stehe der ganzen Sache [d.Mord] einfach gleichgültig
gegenüber"), 265 ("mit gleichgültigen Augen"), 186
("gleichgültig gegen das ganze Leben").
die Wahl der Feinde
S. 18 ("Ein Mann kann nicht sorgfältig genug in der Wahl seiner Feinde
sein").
der feine Kopf/scharfe Verstand
S. 18 ("Es [die Feinde] sind alles Menschen von scharfem
Verstand").
der Trunk/Wein
S. 18 ("Trunksucht"), 25 ("ihren Duft trank, als sei es
Wein"), 65 ("im weinbefleckten Gewand", "die riesigen
Kelter", "der siedende Traubensaft"), 67 ("bei einer
guten Flasche Burgunder"), 80 ("zuviel Champagner oder
dergleichen getrunken"), 109 ("schlürfte ein Glas Wermut"),
114 ("schlürfte nachdenklich seinen Champagner"), 158
("indem er aus einem venezianischen Flas goldperlenden, blaßgelben
Wein trank"), 197 ("der Amethyst ernüchtert vom
Weinrausch"), 206 ("zechen"), 207 ("schlechte
Weine"), 209 ("aus dem Becher, den sie in der Hand hielt, quoll
purpurner Schaum"), 212 ("der eine Leidenschaft für rotes Blut
hatte, wie andere für roten Wein"), 216 ("trinken Sie lieber
Rheinwein"), 219 ("Trunksucht"), 255 ("Wiederholt
füllte der Diener sein Glas mit Champagner. Er trank heftig, sein Durst
schien zu wachsen"), 256 ("seinen Wein schlürfend"), 262
("Keinen Sherry, danke sehr"), 271 ("trinken Sie mit mir.
Ich habe Durst"), 280 ("Bier"), 302 ("indem er sich
etwas Wein einschenkte"), 303 ("indem er seinen Burgunder gegen
das Licht hielt"), 310 ("Sie haben tief von allem getrunken. Sie
haben die Reben an Ihrem Gaumen zerdrückt").
das Hotel
S. 29 ("Und mein Mann im Orleanshotel?"), 49 ("zum
Albanyhotel"), 108 ("im Bristolhotel").
der Standpunkt
S. 30 ("unmoralisch vom wissenschaftlichen Standpunkt aus"), 116
("Die moderne Moral verlangt, daß man sich auf den Standpunkt seiner
Zeit stellt"), 301 ("Vom moralischen Standpunkt aus kann ich
wirklich nicht viel auf Ihren Verzicht geben"), 307 ("Wenn ein
Mann das Leben vom künstlerischen Standpunkt nimmt, ist sein Gehirn sein
Herz").
die Erdbeeren
S. 34 ("lassen Sie uns Eisgetränke bringen, etwas mit
Erdbeeren"), 300 ("eine kleine rote Pyramide von reifen
Erdbeeren").
die Schale/der Kelch
S. 37 ("der silbernen Schale"), 46 ("Tassen und
Schalen"), 77 ("Brunnen der Liebe"), 193 ("die Hostie
in den Kelch brach"), 203 ("Meßtücher, Kelchhüllen"), 209
("aus dem Becher, den sie in der Hand hielt, quoll purpurner
Schaum"), 212 ("in einem Smaragdbecher Gift reichte"), 215
("großen Kristallgläsern"), 263 ("Räucherkerzchen in einer
Schale aus durchbrochenem Kupfer angezündet"), 288 ("Der Himmel
sah aus wie eine umgestülpte, blaue Metallschale"), 299 ("eine
rote, mit Rosenwasser gefüllte Kupferschale").
das Sichtbare/Unsichtbare
S. 37 ("Das wahre Geheimnis der Welt liegt im Sichtbaren, nicht im
Unsichtbaren"), 158 ("Nur wenn man sie in Worte kleidet, […] gibt
man den Dingen Realität"), 168 ("fern von Wirklichkeit und
Gegenwart"), 188 ("gehörte er zu denen, für die ‚die sichtbare
Welt existierte'"), 190 f. ("durch die Kammern der Seele Phantome
schleichen, furchtbarer als Wirklichkeit"), 231 ("Er fühlte, daß
es unbedingt notwendig war, sich die Wirklichkeit der Situation nicht klar
zu machen").
der Schmerz
S. 49 ("Ausdruck tiefen Schmerzes"), 131 ("Die Luft war
schwer von dem Duft der Blumen, und ihre Schönheit schien ihm Linderung in
seinen Schmerz zu bringen"), 135 ("Schmerzen zu ertragen"),
141 ("mit wilden Worten der Reue und noch wilderen des
Schmerzes"), 144 ("Schmerzschrei"), 155 ("Ein Gefühl
des Schmerzes überkam ihn"), 175 ("Ein Ausdruck des Schmerzes
trat auf sein Gesicht"), 186 ("das Leid und die Verzweiflung
eines Menschen"), 202 ("verwundet durch selbstbereiteten
Schmerz"), 223 ("Ein schmerzliches Zucken schoß über das
Gesicht"), 231 f. ("schien wie im Schmerz aufzuschreien"),
234 ("Bilder […] des Schmerzes"), 241 ("zuckte und bebte vor
Schmerz"), 272 ("mit einem Ausdruck des Schmerzes im
Gesicht"), 288 ("Die Schmerzen und Leidenschaften der
Oberflächlichen leben fort"), 291 ("mit einer Bewegung des
Schmerzes"), 317 ("Ein Schrei des Schmerzes").
Paris
S. 50 ("die Pariser Gesandtschaft"), 60 ("ihre Kostüme aus
Paris"), 144 ("in Paris in Mode"), 165 ("in Paris
ausstellen"), 169 ("Anerbieten aus Paris"), 183 ("einen
jungen Pariser"), 185 ("aus Paris", "dieser wundervolle
junge Pariser"), 214 ("nach Paris", "in Paris"),
215 ("in Paris"), 232 ("Paris!"), 233 ("aus Paris
schreiben"), 238 ("Place de la Concorde",
"Louvre"), 243 ("in Paris"), 303 ("nach
Paris"), 304 ("verrufene Lokale in Paris").
das Vergnügen an der Gefahr
S. 74 ("Schon das bloß Gefährliche gab mir ein Gefühl des
Entzückens").
Anbetung/Altar
S. 115 ("Ich möchte sie auf einen Altar von Gold stellen und sehen,
wie die Welt die Frau anbetet, die mir gehört"), 156 (das Beten), 168
("in einer solchen wahnsinnigen Anbetung liegt eine Gefahr"), 170
("so seltsamen Anbetung"), 184 ("Duft von Weihrauch"),
188 ("Anbetung des Schönen"), 192 f. (d. Meßopfer unter anderem),
300 ("die Priester des Sonnengottes"), 202 ("Kultus der
Kirche"), 203 ("Altardecken […] Meßtücher, Kelchhüllen",
"mystischen Kult"), 211 ("Filippo […], der sein Weib
erschlug und dessen Lippen mit rotem Gift bemalte, damit der Liebhaber von
der Toten, die er anbetete, den Tod saugen solle"), 212 ("einen
heidnischen Tempel erbaute"), 227 ("was für ein Wesen muß ich
angebetet haben"), 228 ("Das Gebet"), 257 ("seine erste
Frau angebetet"), 280 ("die Bibel"), 281 ("Religion?
Ein Modeersatz für Glauben"), 284 ("Sie betet ihn einfach
an"), 293 ("die ganze Welt opfern"), 304 ("daß er Sie
wahnsinnig anbetete"), 311 ("Die Welt hat über uns beide
geschmäht, aber Sie hat sie trotzdem vergöttert"), 315
("beten").
Urteil/Legitimation zum Richter
S. 141 ("Es gibt eine Wollust der Selbstbeschuldigung. Wenn wir uns
selbst verurteilen, fühlen wir, daß sonst niemand das Recht hat, uns zu
verurteilen"), 266 ("Wer hatte ihn zum Richter gemacht über
andere?").
das In-Sicherheit-Bleiben
S. 157 ("Er blieb in Sicherheit, nur darauf kam es an"), 170
("Die Gefahr war vorüber, er befand sich für den Augenblick in
Sicherheit").
und das Käfersammeln
S. 278 ("lauschte sie der Beschreibung, die der Herzog von seinem
neuesten brasilianischen Käfer machte, den er seiner Sammlung hinzugefügt
hatte").
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