Tobias Wimbauer:

Einzelstellennachweis (Oscar Wilde)
zu:

TW, Körper sind Kelche.
Der Hintergrund der Erdbeeren-in-Burgunder-Szene.

Erschienen in: TW (Hrsg.), Anarch im Widerspruch.
Neue Beiträge zu Werk und Leben der Gebrüder Jünger.
Schnellroda 2004, Edition Antaios
Das Luminar. Schriften zu Ernst und Friedrich Georg Jünger. Band 3

© für diese Zusammenstellung: Tobias Wimbauer, Hagen/Westf. 2004

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Oscar Wilde, Das Bildnis des Dorian Gray. Leipzig 1938 (Verlag von Otto Janke). Der Quell, Eine Sammlung guter Romane aus alter und neuer Zeit. Band 51.

Die in hier gegebenen Beispiele erheben freilich keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Das Blühen/die Blüten/Blätter und Rosen
S. 7 ("des blühenden Rotdorns", "honigfarbene[] Blüten"), 9 ("als sei er aus […] Rosenblättern geschaffen"), 10 ("Anblick schöner Blumen"), 12 ("Das Sonnenlicht glitt über die blanken Blätter", "im Grase zitterten weiße Gänseblümchen"), 14 ("ein rosiges Gänseblümchen", "die kleine goldene Blütenscheibe", "Der Wind schüttelte einige Blüten"), 15, 17 ("Gänseblümchen"), 23 ("als sei sie eine Blume"), 24 ("Blättern des Efeus"), 32 ("Ihrer rosenroten Jugend und ihrer rosenweißen Unberührtheit"), 35 ("kühlen Fliederblüten"), 37 ("Lilien und Rosen"), 38 ("Die Blumen auf den Feldern verwelken, aber sie blühen von neuem"), 39 ("Blumensterne", "Blütenkelch"), 56 ("damit die ärmste Blume blühen konnte"), 71 ("Orchideen kann ich mir zwar nicht leisten"), 77 ("blumengleichen Gesicht", "Lippen wie die Blumenblätter der Rosen"), 82 ("einer verwelkten, müden Frau"), 83 ("rotflammende Blüten"), 88 ("rote Rosen"), 90 ("verblichenen Rose"), 91 ("Eine Rose stieg aus ihrem Blut hervor […] öffnete die Blumenblätter ihrer Lippen"), 96 ("die Blumen, die er schickt"), 97 ("Blumengleichen Lippen"), 98 ("Rose in der Hand"), 102 ("der blaue Himmel tanzt voll lauter Blüten"), 103 ("Die Tulpenbeete an der andern Wegseite flammten wie wogende Feuerringe. Ein lichter Dunst hing wie eine zitternde Wolke von Blütenstaub in der bebenden Luft"), 113 ("Ihr Haar flutete um ihr Gesicht, wie dunkle Blätter um eine bleiche Rose", "rosenfarbigen Glücks", "bebte wie eine Narzisse"), 116 ("purpurblühenden Schwertlilien"), 120 ("der Riesenkronleuchter flammte wie eine gigantische Dahlie mit Blumenblättern von gelbem Feuer"), 122 ("Schatten einer Rose", "wie eine Blume auf dem Wasser schwebt"), 124 (Die Liebesknosp' mag warmer Sommerhauch, Bis wir uns wiedersehn, zur Blum' entfalten -"), 126 ("süßer als Honig für die Blumenblätter ihrer Lippen"), 127 ("Blumengarten"), 129 ("zertretene Blume"), 131 ("nickenden Lilien", "Die Luft war schwer von dem Duft der Blumen, und ihre Schönheit schien ihm Linderung in seinen Schmerz zu bringen"), 131 ("voll gestreifter Tulpen, voll gelber und roter Rosen"), 132 ("dünne, blaue Blumenblätter"), 133 ("seine blühenden Lippen"), 134 ("zarte Blüte und Lieblichkeit"), 136 ("seine roten und weißen Rosen würden sterben", "Die Vögel, die in dem taugetränkten Garten sangen, schienen den Blumen von ihr zu erzählen"), 138 ("mit schwefelgelben Rosen gefüllt"), 145 ("Und doch blühen die Rosen noch ebenso lieblich wie vorher"), 149 ("Ich muß Mohn in meinen Garten säen", "Leben hat immer Mohnblumen in seinen Händen", "nichts als Veilchen"), 150 ("Ich hatte meinen Roman in einem Beet von Asphodelen begraben"), 157 ("Keine Blüte seiner Schönheit würde je verwelken"), 164 ("Er stellt manchmal die Blumen hin"), 168 ("Bekränzt mit schweren Lotosblumen"), 176 ("mit blühendem Gesicht"), 182 ("zwischen einem Kissen eine verwelkte Blume"), 184 ("Metaphern […] wie Orchideen"), 188 ("Arrangements exotischer Blumen"), 191 ("die verwelkte Blume"), 193 ("blumenbestickten Meßgewand", "Die qualmenden Weihrauchkessel, die die ernsten Knaben in ihren roten, spitzenbedeckten Röcken wie große, goldene Blumen durch die Luft schwangen"), 194 ("Geruch der Veilchen", "Er studierte Blumen mit betäubendem Blütenstaub"), 195 ("Aloe"), 200 ("Jonquillen blühten und verwelkten immer wieder", "blumengleiche Jugend"), 202 ("Lilienblüten"), 203 ("mit sechsblättrigen stilisierten Blüten", "Akanthusblättern, aus denen langgestielte, weiße Blüten hervorsproßten", "mit Tulpen […] und Lilienblüten"), 208 ("In der rechten Hand trug sie eine Blume, mit der linken faßte sie an eine emaillierte Kette von weißen und roten Rosen"), 211 ("dessen ermordeter Körper von einer Dirne, die ihn geliebt hatte, mit Rosen bedeckt wurde"), 226 ("Er hatte die Blume von seinem Rock genommen", "indem er die Blume in seiner Hand zerdrückte"), 236 ("Zuerst waren es Blumen"), 249 ("Orchideen"), 252 ("einem großen Sträußchen Parmaveilchen"), 275 ("Blüte der Knabenzeit"), 278 ("Ich dachte hauptsächlich an Blumen", "eine Orchidee"), 280 ("Vergleich mit der Orchidee"), 283 ("einige Orchideen holen"), 284 ("seinen Blumen anpassen"), 286 ("die welken Blätter"), 287 ("auf den Blumenbeeten"), 292 ("was für Blumen"), 301 ("Immerzu fielen die Apfelblüten auf ihr Haar", "sie so blumengleich", "zwischen Minze und Ringelblumen"), 302 ("zwischen lieblichen Wasserrosen"), 314 ("seiner rosenweißen Knabenzeit").

die Schönheit
S. 7 ("flammengleichen Schönheit"), 8 ("ungewöhnlicher Schönheit"), 9 f. ("Schönheit, wirkliche Schönheit"), 11 ("Dorian Grays Schönheit"), 15 ("in der Schönheit"), 20 ("Schönheit"), 21 ("vollkommenen Schönheit"), 22 ("schöne Dinge", "Sinn der Schönheit"), 23 ("Schönheit"), 25 ("Verständnis für Schönheit"), 26 ("schöne Natur"), 30 ("schöne Stimme"), 37 ("Und Schönheit ist eine Art von Genie", "Schönheit sei nur Oberfläche"), 41 ("Das Gefühl seiner eigenen Schönheit"), 43 ("seine Schönheit"), 44 ("dessen Schönheit nicht stirbt"), 57 ("eine Schönheit"), 97 ("Seine Schönheit ist ganz hervorragend"), 102 ("Gott der Schönheit"), 117 ("Schöne Sünden sind wie alle schönen Dinge…"), 121 ("Sinn für Schönheit"), 125 ("die Schönheit Sibyl Vanes"), 131 ("Die Luft war schwer von dem Duft der Blumen, und ihre Schönheit schien ihm Linderung in seinen Schmerz zu bringen"), 134 ("eigene Schönheit"), 148 ("Elemente der Schönheit" in der Tragödie), 153 ("außerordentlichen Schönheit", "Ihre Schönheit"), 155 ("staunend über seine Schönheit"), 157 ("Keine Blüte seiner Schönheit würde je verwelken"), 161 ("vergeudete Schönheit"), 162 ("Ich liebe schöne Dinge"), 169 ("außerordentlich schön"), 174 ("seine Schönheit vernichten"), 175 ("Bewunderung der Schönheit"), 186 ("hervorragenden Schönheit", "die wundervolle Schönheit"), 187 ("seine eigene Schönheit"), 188 ("Anbetung des Schönen"). 188 ("Die absolute Modernität der Schönheit"), 189 ("ein verfeinerter Sinn für Schönheit"), 207 ("unaufrichtigen Charakter des romantischen Schauspiels mit dem Geist und der Schönheit vereinigen"), 208 ("ein dunkles Gefühl jener vernichteten Schönheit"), 209 ("seine Schönheit und seine Leidenschaft für die Schönheit anderer"), 212 ("dessen Schönheit nur noch von seiner Lasterhaftigkeit übertroffen wurde"), 213 ("ihm das Böse nur als eine Form erschien, durch die er sein Schönheitsideal verwirklichen konnte"), 225 ("seine wunderbare Schönheit"), 226 ("meine Schönheit"), 227 ("das Wunderbare der Schönheit"), 239 ("Schönheit der Dichtung"), 279 ("Ich kämpfe nie gegen die Schönheit"), 315 ("ekelte es ihn vor seiner Schönheit").

das Fliegen/Überfliegen
S. 7 ("vorbeifliegender Vögel", "Summen der Bienen"), 39 ("Eine wütende Biene flog heran"), 122 "wie eine Blume auf dem Wasser schwebt"), 136 ("Die Vögel, die in dem taugetränkten Garten sangen, schienen den Blumen von ihr zu erzählen"), 138 ("Eine Biene flog herein"), 145 ("Die Vögel in meinem Garten"), 178 ("eine Schar von Falkenjägern […], die auf Panzerhandschuhen Vögel mit Hauben trugen"), 191 ("schweben Schatten", "Vögel in den Zweigen"), 193 ("Die qualmenden Weihrauchkessel, die die ernsten Knaben in ihren roten, spitzenbedeckten Röcken wie große, goldene Blumen durch die Luft schwangen"), 195 ("der schrille Schrei der Vögel"), 202 ("wundervoll gefiederten Vögel"), 238 ("Schwalben, die aus und ein fliegen"), 266 ("weit weg schrie in der Dunkelheit eine wandernde Seemöwe"), 284 ("Sie benutzen sie [die Flügel] zu allem, nur nicht zum Fliegen"), 288 ("die meisten Vögel haben sich […] verzogen"), 290 ("Ein großer Fasan […] flog durch die Zweige über sie weg"), 292 ("Mir ist, als sehe ich ihn [den Tod] seine riesigen Schwingen durch die bleierne Luft schlagen"), 298 ("Es durchschnitt die dunkle Luft wie ein Pfeil").

die Schau vom "hohe[n] Fenster"
S.7 ("vor das hohe Fenster"), 90 ("Der Sonnenuntergang hatte die oberen Fenster […] mit rotem Gold übergossen"), 137 ("vor den hohen drei Fenstern"), 138 ("dicht am offenen Fenster"), 165 ("trat an das Fenster"), 228 ("der junge Mann am Fenster schluchzte"), 230 ("ging hinüber zur Fenstertür, öffnete sie und trat auf den Balkon hinaus"), 231 ("Er schauderte und ging zurück, indem er das Fenster hinter sich schloß"), 246 ("und ging nach dem Fenster hinüber"), 320 ("erstiegen sie das Dach und ließen sich von da auf den Balkon herab").

die Tiefe
S. 6 ("Wer die Tiefe erforscht, tut es auf eigene Gefahr"), 166 ("Er fühlte, daß er vor dem Abgrund einer großen Gefahr stand"), 209 f. ("noch wundervoll in ihrer Tiefe und dem Feuer ihres Glanzes"), 240 ("während er von gigantischen Stürmen gegen den zackigen Rand einer schwarzen Kluft oder eines Abgrunds getrieben wurde"), 287 ("Aus dem schwarzen Abgrund der Zeit").

die moralischen Maximen
S. 6 ("Kein Künstler hat moralisches Mitgefühl"), 12 ("Sie sagen nie etwas Moralisches und tuen nie etwas Unmoralisches"), 15 ("Gewissen und Feigheit sind wirklich ein und dasselbe […]. Gewissen ist nur der Handelsname der Firma"), 30 ("unmoralisch vom wissenschaftlichen Standpunkt aus"), 67 ("Ihre Philosophie des Vergnügens"), 72 ("Frauen repräsentieren den Triumph der Materie über den Geist, geradeso wie Männer den Triumph des Geistes über die Moral repräsentieren"), 110 ("Wir sind nicht auf der Welt, um unsere moralischen Vorurteile zu zeigen"), 116 ("mit seinen eigenen moralischen Ansichten prahlen", "Die moderne Moral verlangt, daß man sich auf den Standpunkt seiner Zeit stellt"), 141 ("Es gab Opiate für das Gewissen, Mittel, die das moralische Gefühl einschläfern konnten"), 143 ("künstlerishe Grundlage für die Ethik"), 147 ("Gute Vorsätze sind nützliche Versuche, wissenschaftliche Gesetze zu umgehen"), 189 ("Er dachte daran, den Plan einer neuen Lebensführung auszuarbeiten, die ihre durchdachte Philosophie und ihre geordneten Prinzipien hätte, und in der Vergeistigung des Sinnlichen dessen höchste Verwirklichung zu finden"), 207 ("daß die Form wichtiger ist als die Moral"), 219 ("Die Spießbürger tun sich bei fetten Diners mit ihren moralischen Vorurteilen wichtig"), 259 ("Mäßigkeit ist eine fatale Sache"), 293 ("Die Grundlage für jeden Skandal ist eine unmoralische Gewißheit"), 301 ("Vom moralischen Standpunkt aus kann ich wirklich nicht viel auf Ihren Verzicht geben"), 312 ("Bücher, die die Welt unmoralisch nennt, zeigen nur der Welt ihre Schande, das ist alles").

die Farbe Rot
S. 7 ("des blühenden Rotdorns"), 15 ("roten Gesicht"), 27 ("ein blasses Rot"), 28 ("roten Lippen"), 32 ("Ihrer rosenroten Jugend"), 33 ("Farben, die von Feuer glühten"), 35 ("Rot von seinen Lippen"), 38 ("purpurnen Sterne"), 40 ("über seine eigene Kühnheit errötete", "roten Buchstaben"), 41 ("einen Augenblick rötete sich seine Wangen"), 42 ("Das Rot seiner Lippen"), 43 ("Sein Gesicht war gerötet"), 58 ("ein freudiges Erröten"), 61 ("einen roten Kopf bekommen"), 63 ("Erröten steht sehr gut"), 64 ("Wenn eine alte Frau wie ich errötet"), 65 ("der siedende Traubensaft […] purpurner Blasen […] in rotem Schaum"), 72 ("errötend"), 79 ("Wangen waren gerötet"), 82 ("rotem Schlafrock"), 83 ("rotflammende Blüten"), 88 ("rote Rosen"), 90 ("Der Sonnenuntergang hatte die oberen Fenster […] mit rotem Gold übergossen"), 98 ("roten Blusen"), 112 ("einen Kapuzenmantel, der dunkelrot gefüttert war"), 116 ("purpurblühenden Schwertlilien"), 122 ("flüchtiges Erröten"), 123 ("Mädchenröte"), 131 ("roter Rosen"), 132 ("blaßroten Füßen"), 135 ("scharlachrote Fleck, der die Menschen wahnsinnig macht"), 136 ("seine roten und weißen Rosen würden sterben"), 141 ("die scharlachroten Fäden des Lebens"), 150 ("Trauen Sie nie einer Frau, die dunkelrote Kleider trägt, […] die für rosa Bänder schwärmt"), 159 ("Der Jüngling errötete"), 174 ("purpurrote Satindecke"), 175 ("Gewebe von Gold und Purpur", "rosarote Lippen"), 176 ("rotem Schnurrbart"), 179 ("purpurnen Decke", "roten, blühenden Lippen"), 182 ("mit rotem Bleistift angezeichnet"), 183 ("sie rot anzustreichen"), 191 ("Schlaf aus seiner purpurnen Höhle"), 193 ("Die qualmenden Weihrauchkessel, die die ernsten Knaben in ihren roten, spitzenbedeckten Röcken wie große, goldene Blumen durch die Luft schwangen"), 195 ("mit rotgoldner Decke"), 197 ("der bei Lampenlicht rot wurde", "rosenrote und weingelbe Topase, glutrote Karfunkeln, […] flammenrote Kaneelsteine", "Er liebte das Rotgold des Sonnensteines", das Bannen des Drachens "durch das Entgegenhalten […] eines roten Kleides"), 198 ("wie die Eingeborenen von Zipangu ihren Toten rosenfarbene Perlen in den Mund legten"), 199 ("rotgoldene Rüstung"), 202 ("Chorrock aus karmoisinroter Seide"), 203 ("Damast von roter und goldner Seide", "hellrotem Seidendamast", "dunkelrotem Samt"), 204 ("purpurgoldne Decke"), 208 ("in goldgesticktem rotem Wams", "rötlichen Schlitzärmeln", "weißen und roten Rosen"), 209 ("weinroten Lippen", "aus dem Becher, den sie in der Hand hielt, quoll purpurner Schaum"), 211 ("roten Schlachtbänke des Zirkus"), 211 ("Filippo […], der sein Weib erschlug und dessen Lippen mit rotem Gift bemalte, damit der Liebhaber von der Toten, die er anbetete, den Tod saugen solle"), 212 ("von weißer und roter Seide", "der eine Leidenschaft für rotes Blut hatte, wie andere für roten Wein"), 225 ("noch etwas Rot auf den sinnlichen Lippen"), 226 ("in hohen Buchstaben von glänzendem Rot hingeschrieben"), 229 ("Und wären deine Sünden rot wie Blut"), 230 ("die rote, gezackte Wunde"), 231 ("Das rote Licht einer vorüberfahrenden Droschke"), 232 ("irgendein roter Stern der Erde zu nahe gekommen"), 236 ("dichten, roten Haaren"), 238 ("rosenrote Ibisse"), 244 ("mit roten Ablußröhren für das Blut"), 250 ("ein widerlicher, roter Fleck"), 251 ("den purpurgoldenen Vorhang"), 254 ("venezianischrotem Haar", "roten Backen", "auf der roten Decke des Kamins"), 268 ("Ein roter Schein kam von einem Überseedampfer"), 269 ("Er glaubt, er hat rote Ameisen an sich"), 271 ("Zwei rote Flecken funkelten einen Augenblick in den trüben Augen des Weibes"), 278 ("ihre vollen, roten Lippen"), 281 ("errötend"), 287 ("in Scharlach gehüllt das Bild seiner Untat"), 289 ("roten Farben im Gehölz"), 296 ("in einer scharlachroten Frucht"), 299 ("eine rote, mit Rosenwasser gefüllte Kupferschale"), 300 ("eine kleine rote Pyramide von reifen Erdbeeren"), 306 ("Vogel mit roter Brust und rotem Schwanz"), 317 ("der rote Schimmer, der die Hand befleckte").

Befruchtung/Bienen
S. 7 ("Summen der Bienen […] um die staubigen, goldgelben Sporen"), 15 ("aufsaugen"), 39 ("Eine wütende Biene flog heran"), 126 ("süßer als Honig für die Blumenblätter ihrer Lippen"), 138 ("Eine Biene flog herein"), 183 (ein Tisch, "wie das Werk von seltsamen […] Bienen"), 200 ("mit seinen dreihundert goldenen Bienen"), 211 ("den Tod saugen sollte"), 237 ("wie eine Honigwabe durchlöcherten Kampanile").

die Rauchwolken/Flammen
S. 9 ("Rauchwolken"), 17 ("kleinen Wolken"), 24 ("Schatten der Wolken"), 74 ("flackernden Gasflammen"), 83 ("rotflammende Blüten"), 103 ("Die Tulpenbeete an der andern Wegseite flammten wie wogende Feuerringe. Ein lichter Dunst hing wie eine zitternde Wolke von Blütenstaub in der bebenden Luft"), 118 ("feuerspeienden Drachen"), 120 ("der Riesenkronleuchter flammte wie eine gigantische Dahlie mit Blumenblättern von gelbem Feuer"), 132 ("Von einem Kamin ihm gegenüber stieg ein dünner Streifen Rauch auf"), 165 ("wie Scheiben blauen Feuers"), 184 ("Duft von Weihrauch"), 193 ("Die qualmenden Weihrauchkessel, die die ernsten Knaben in ihren roten, spitzenbedeckten Röcken wie große, goldene Blumen durch die Luft schwangen"), 194 ("Weihrauch"), 198 (Schutz vor "Feuersgefahr"), 210 ("den Weihrauchschwinger verspottete"), 223 ("blickte auf die brennenden Scheite mit ihrer weißen Asche und den züngelnden Flammen"), 263 ("Räucherkerzchen in einer Schale aus durchbrochenem Kupfer angezündet"), 266 ("fächergleichen Flammenzungen"), 284 ("Daß ein gebranntes Kind das Feuer liebt"), 299 ("flackerte mit trüber Flamme").

das Schauspiel
S. 10 f. ("Sie sitzen in ihrer Behaglichkeit und betrachten das Schauspiel"), 13 ("Das Dargestellte ist nur ein Zufall"), 30 ("zum Schauspieler einer Rolle"), 45 ("Aber ich liebe keine Szenen, ausgenommen auf der Bühne"), 78 und öfter (Grays Liebe zu einer Schauspielerin), 88 ("in einem Schauspiel"), 148 ("Es scheint mir nur der wundervolle Ausgang eines wundervollen Bühnenstückes zu sein. Es hat die ganze schreckliche Schönheit der griechischen Tragödie", "Wir finden dann plötzlich, daß wir nicht mehr Mitspieler, sondern die Zuschauer in einem Stück sind. Oder vielmehr, wie sind beides. Wir beobachten uns, und das einfache Wunder des Schauspiels bezaubert uns"), 154 ("Sterben auf der Bühne"), 155 ("die Bühne der Welt"), 162 ("Zuschauer seines eigenen Lebens zu sein, […] heißt, dem Leid des Lebens entgehen"), 207 ("unaufrichtigen Charakter des romantischen Schauspiels mit dem Geist und der Schönheit vereinigen"), 252 ("Vielleicht macht man selten einen natürlicheren Eindruck, als wenn man eine Rolle spielen muß").

Kampf/Sieg und Niederlage
S. 11 ("Wenn sie nichts von Siegen wissen, dafür bleiben ihnen auch die Niederlagen unbekannt"), 23 ("In dem wilden Kampf ums Dasein"), 285 ("Ich muß mir einen Weg zum Rückzug offenhalten").

Problem der Ehe
S. 11 f. ("daß das einzige Schöne an der Ehe ist, daß sie ein Leben voller Täuschungen für beide Teile [ist]"), 18 ("Scheidungsskandal"), 24 ("Aber die Ungetreuen erleben ihre [der Liebe] Trägödie"), 72 ("Frauen repräsentieren den Triumph der Materie über den Geist, geradeso wie Männer den Triumph des Geistes über die Moral repräsentieren"), 110 ("Trotzdem gibt es gewisse Temperamente, die durch die Ehe kompliziert werden. Sie behalten Ihren Egoismus und fügen ihm noch mehr ‚Ich' hinzu. Sie sind gezwungen, ein Doppelleben zu führen"), 143 ("Irgend etwas Schreckliches über die Ehe"), 150 ("Sie schleudern einem das Glück ihres Ehelebens ins Gesicht, als sei es die entzückendste aller Sünden"), 151 ("Oh, die bewußte Tröstung. Einer andern den Liebhaber wegnehmen, wenn man selbst seinen verloren hat"), 160 ("Sie sind gute Ehemänner oder treue Ehegattinnen, oder sonst etwas Langweiliges"), 211 ("Filippo […], der sein Weib erschlug und dessen Lippen mit rotem Gift bemalte, damit der Liebhaber von der Toten, die er anbetete, den Tod saugen solle"), 258 "Heute leben fast alle verheirateten Männer wie Junggesellen"), 259 ("Was für einen Unsinn reden die Leute über glückliche Ehen! […] Ein Mann kann mit jeder Frau glücklich sein, solange er sie nicht liebt"), 303 ("Der Mann, mit dem meine Frau durchbrannte", "Natürlich ist das verheiratete Leben nur eine Gewohnheit, eine schlechte Gewohnheit").

die Pose
S. 12 ("Ihr Zynismus ist einfach eine Pose"), 305 ("Sie posierten einen Charakter, der nicht zu Ihnen paßt").

der Sonnenuntergang/das Sonnenlicht
S. 12 ("Das Sonnenlicht glitt über die blanken Blätter"), 26 ("der blinzelnd im Sonnenlicht stand"), 37 ("in dieser prallen Sonne"), 37 ("wie Sonnenschein"), 40 ("In den schrägen Sonnenstrahlen"), 74 ("eines Abends so um sieben"), 79 ("die tanzenden Sonnenstrahlen des Lebens"), 90 ("Der Sonnenuntergang hatte die oberen Fenster […] mit rotem Gold übergossen"), 131 ("eine matte Glut überlief den Himmel"), 133 ("das zitternde, brennende Sonnenlicht"), 135 ("Sein glänzendes Haar leuchtete in dem jungen Sonnenlicht"), 139 ("in der hellen Morgensonne hatte er den Zug von Grausamkeit"), 152 ("Der Abend dunkelte in das Zimmer"), 156 ("dem hellen Licht der Sonne […], dieser Sonne"), 159 ("von der Sonne beschienenen Garten"), 211 ("in mystischer Ehe mit der Sonne verbunden"), 234 ("die milde Novembersonne"), 250 ("Dabei sah er das Gesicht seines Porträts im Sonnenlicht grinsen").

die Gleichgültigkeit gegenüber den Menschen
S. 17 ("Sie haben alle Menschen gern, das heißt, Sie sind gegen alle gleichgültig"), 146 ("Man kann immer gütig gegen Menschen sein, aus denen man sich nichts macht"), 163 ("seine Gleichgültigkeit"), 192 ("seltsamen Gleichgültigkeit"), 245 ("Ich stehe der ganzen Sache [d.Mord] einfach gleichgültig gegenüber"), 265 ("mit gleichgültigen Augen"), 186 ("gleichgültig gegen das ganze Leben").

die Wahl der Feinde
S. 18 ("Ein Mann kann nicht sorgfältig genug in der Wahl seiner Feinde sein").

der feine Kopf/scharfe Verstand
S. 18 ("Es [die Feinde] sind alles Menschen von scharfem Verstand").

der Trunk/Wein
S. 18 ("Trunksucht"), 25 ("ihren Duft trank, als sei es Wein"), 65 ("im weinbefleckten Gewand", "die riesigen Kelter", "der siedende Traubensaft"), 67 ("bei einer guten Flasche Burgunder"), 80 ("zuviel Champagner oder dergleichen getrunken"), 109 ("schlürfte ein Glas Wermut"), 114 ("schlürfte nachdenklich seinen Champagner"), 158 ("indem er aus einem venezianischen Flas goldperlenden, blaßgelben Wein trank"), 197 ("der Amethyst ernüchtert vom Weinrausch"), 206 ("zechen"), 207 ("schlechte Weine"), 209 ("aus dem Becher, den sie in der Hand hielt, quoll purpurner Schaum"), 212 ("der eine Leidenschaft für rotes Blut hatte, wie andere für roten Wein"), 216 ("trinken Sie lieber Rheinwein"), 219 ("Trunksucht"), 255 ("Wiederholt füllte der Diener sein Glas mit Champagner. Er trank heftig, sein Durst schien zu wachsen"), 256 ("seinen Wein schlürfend"), 262 ("Keinen Sherry, danke sehr"), 271 ("trinken Sie mit mir. Ich habe Durst"), 280 ("Bier"), 302 ("indem er sich etwas Wein einschenkte"), 303 ("indem er seinen Burgunder gegen das Licht hielt"), 310 ("Sie haben tief von allem getrunken. Sie haben die Reben an Ihrem Gaumen zerdrückt").

das Hotel
S. 29 ("Und mein Mann im Orleanshotel?"), 49 ("zum Albanyhotel"), 108 ("im Bristolhotel").

der Standpunkt
S. 30 ("unmoralisch vom wissenschaftlichen Standpunkt aus"), 116 ("Die moderne Moral verlangt, daß man sich auf den Standpunkt seiner Zeit stellt"), 301 ("Vom moralischen Standpunkt aus kann ich wirklich nicht viel auf Ihren Verzicht geben"), 307 ("Wenn ein Mann das Leben vom künstlerischen Standpunkt nimmt, ist sein Gehirn sein Herz").

die Erdbeeren
S. 34 ("lassen Sie uns Eisgetränke bringen, etwas mit Erdbeeren"), 300 ("eine kleine rote Pyramide von reifen Erdbeeren").

die Schale/der Kelch
S. 37 ("der silbernen Schale"), 46 ("Tassen und Schalen"), 77 ("Brunnen der Liebe"), 193 ("die Hostie in den Kelch brach"), 203 ("Meßtücher, Kelchhüllen"), 209 ("aus dem Becher, den sie in der Hand hielt, quoll purpurner Schaum"), 212 ("in einem Smaragdbecher Gift reichte"), 215 ("großen Kristallgläsern"), 263 ("Räucherkerzchen in einer Schale aus durchbrochenem Kupfer angezündet"), 288 ("Der Himmel sah aus wie eine umgestülpte, blaue Metallschale"), 299 ("eine rote, mit Rosenwasser gefüllte Kupferschale").

das Sichtbare/Unsichtbare
S. 37 ("Das wahre Geheimnis der Welt liegt im Sichtbaren, nicht im Unsichtbaren"), 158 ("Nur wenn man sie in Worte kleidet, […] gibt man den Dingen Realität"), 168 ("fern von Wirklichkeit und Gegenwart"), 188 ("gehörte er zu denen, für die ‚die sichtbare Welt existierte'"), 190 f. ("durch die Kammern der Seele Phantome schleichen, furchtbarer als Wirklichkeit"), 231 ("Er fühlte, daß es unbedingt notwendig war, sich die Wirklichkeit der Situation nicht klar zu machen").

der Schmerz
S. 49 ("Ausdruck tiefen Schmerzes"), 131 ("Die Luft war schwer von dem Duft der Blumen, und ihre Schönheit schien ihm Linderung in seinen Schmerz zu bringen"), 135 ("Schmerzen zu ertragen"), 141 ("mit wilden Worten der Reue und noch wilderen des Schmerzes"), 144 ("Schmerzschrei"), 155 ("Ein Gefühl des Schmerzes überkam ihn"), 175 ("Ein Ausdruck des Schmerzes trat auf sein Gesicht"), 186 ("das Leid und die Verzweiflung eines Menschen"), 202 ("verwundet durch selbstbereiteten Schmerz"), 223 ("Ein schmerzliches Zucken schoß über das Gesicht"), 231 f. ("schien wie im Schmerz aufzuschreien"), 234 ("Bilder […] des Schmerzes"), 241 ("zuckte und bebte vor Schmerz"), 272 ("mit einem Ausdruck des Schmerzes im Gesicht"), 288 ("Die Schmerzen und Leidenschaften der Oberflächlichen leben fort"), 291 ("mit einer Bewegung des Schmerzes"), 317 ("Ein Schrei des Schmerzes").

Paris
S. 50 ("die Pariser Gesandtschaft"), 60 ("ihre Kostüme aus Paris"), 144 ("in Paris in Mode"), 165 ("in Paris ausstellen"), 169 ("Anerbieten aus Paris"), 183 ("einen jungen Pariser"), 185 ("aus Paris", "dieser wundervolle junge Pariser"), 214 ("nach Paris", "in Paris"), 215 ("in Paris"), 232 ("Paris!"), 233 ("aus Paris schreiben"), 238 ("Place de la Concorde", "Louvre"), 243 ("in Paris"), 303 ("nach Paris"), 304 ("verrufene Lokale in Paris").

das Vergnügen an der Gefahr
S. 74 ("Schon das bloß Gefährliche gab mir ein Gefühl des Entzückens").

Anbetung/Altar
S. 115 ("Ich möchte sie auf einen Altar von Gold stellen und sehen, wie die Welt die Frau anbetet, die mir gehört"), 156 (das Beten), 168 ("in einer solchen wahnsinnigen Anbetung liegt eine Gefahr"), 170 ("so seltsamen Anbetung"), 184 ("Duft von Weihrauch"), 188 ("Anbetung des Schönen"), 192 f. (d. Meßopfer unter anderem), 300 ("die Priester des Sonnengottes"), 202 ("Kultus der Kirche"), 203 ("Altardecken […] Meßtücher, Kelchhüllen", "mystischen Kult"), 211 ("Filippo […], der sein Weib erschlug und dessen Lippen mit rotem Gift bemalte, damit der Liebhaber von der Toten, die er anbetete, den Tod saugen solle"), 212 ("einen heidnischen Tempel erbaute"), 227 ("was für ein Wesen muß ich angebetet haben"), 228 ("Das Gebet"), 257 ("seine erste Frau angebetet"), 280 ("die Bibel"), 281 ("Religion? Ein Modeersatz für Glauben"), 284 ("Sie betet ihn einfach an"), 293 ("die ganze Welt opfern"), 304 ("daß er Sie wahnsinnig anbetete"), 311 ("Die Welt hat über uns beide geschmäht, aber Sie hat sie trotzdem vergöttert"), 315 ("beten").

Urteil/Legitimation zum Richter
S. 141 ("Es gibt eine Wollust der Selbstbeschuldigung. Wenn wir uns selbst verurteilen, fühlen wir, daß sonst niemand das Recht hat, uns zu verurteilen"), 266 ("Wer hatte ihn zum Richter gemacht über andere?").

das In-Sicherheit-Bleiben
S. 157 ("Er blieb in Sicherheit, nur darauf kam es an"), 170 ("Die Gefahr war vorüber, er befand sich für den Augenblick in Sicherheit").

und das Käfersammeln
S. 278 ("lauschte sie der Beschreibung, die der Herzog von seinem neuesten brasilianischen Käfer machte, den er seiner Sammlung hinzugefügt hatte").